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Unterrichtsmaterial Klassische Musik: die Unterhaltung "Funny+++ Facts" * ... für Sie als Lektüre oder – je nach dem Alter Ihrer Kids – auch als Ihre "Moderation"

 

Ja, auch Sie würde ich gerne entertainen! In „konservativerem Deutsch“: unterhalten! Denn wenn mir das mit Ihnen nicht gelingt … wie wissen wir dann, ob wir später gemeinsam mit Ihren Kids Erfolg haben werden? Auf den Punkt – und jetzt tatsächlich ernsthaft – zu meinem wirklich unkonventionellen „Unterrichtsmaterial Klassische Musik“. Zu meinem Angebot für Lehrerinnen und Lehrer, also meinem Marktplatz in Sachen Klassik, geht es auch in einer der "Kauf-PDFs". Oder Sie lesen einfach hier weiter, dann wartet ab dem kommenden Abschnitt zunächst eine ganze Portion Spannendes, Wissenswertes, Lustiges, Unwichtiges und auch absolut Unbekanntes zum Thema Klassik auf Sie. Denn „Klassische Musik“ im Unterricht kann man auch richtig spannend „verpacken“: interessant, ungewöhnlich, unterhaltend, nochmals neudeutsch ... „cool“: Bieten Sie einfach Entertainment an. Also ... für die älteren Kids. Wie? Na, so etwa:

 

 


 

Lustiges, Spannendes, Kurioses und Amüsantes (... das "+++" bei den "Funny Facts" *)

 

Wussten Sie denn, dass Bach sagte, dass alle Musik, die nicht für Gott komponiert ist, nur „teuflischer Lärm“ sei? Und dass er 20 Kinder hatte, davon vier berühmte Söhne, und außerdem war dann noch ein fünfter Sohn musikalisch? Zwei der berühmten Söhne waren zu ihrer Zeit sogar noch berühmter als ihr Vater. Wussten Sie, dass die Bachs nicht nur mit Abstand die berühmteste und gleichzeitig größte Musikerfamilie war – und noch heute ist – sondern die mit großem Abstand? Dass Bach über 11.000 Musikstücke komponiert haben soll, wie der angesehenste Bach-Experte meint? Und dass 1.128 seiner Werke nie verschollen waren, sondern nur dem allgemeinen Publikum unbekannt? Ganze 80 Jahre lang. Sicherlich wussten Sie nicht, dass 66 bekannte Persönlichkeiten, von einem Papst über andere berühmte Komponisten bis hin zu Albert Einstein, Bachs Musik überwältigend gut fanden. Und dass ihm rund 35 Denkmäler gewidmet sind, davon je eines in Shanghai, Prag, Pittsburgh, USA, Barcelona und in Paris. Wussten Sie, dass Johann Sebastian Bach der begnadetste Orgelspieler aller Zeiten war? Von vielen Könnern anerkannt. Er erreichte eine Taste – wenn beide Hände und auch seine Füße "beschäftigt" waren – mit einem Stöckchen im Mund.

 

* Als ich in Gedanken nach einem coolen Titel für diese Entertainment-Sammlung suchte, verliebte ich mich in die Überschrift "Funny Facts". Später wurde mir jedoch klar, dass einige Fakten, wie Mozarts früher Tod oder Beethovens Taubheit, ja überhaupt nicht lustig sind. Um bei diesem Titel bleiben zu können, habe ich die "drei +" (+++) hinzugefügt. Jetzt stehen sie für "interessant, spannend und traurig".

 

 


 

Mehr Entertainment

 

Mehr meines Entertainments für coole Lehrerinnen und Lehrer: Haben Sie gewusst, dass Wolferl, wie Johannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart mit Spitznamen hieß, einen sechs-stimmigen Kanon „Leck mich am Arsch“ komponiert hat (... keine Sorge, das habe ich mir als Frage für Ihre Kids "verkniffen")? Dass er nur widerwillig seine berühmte „Zauberflöte“ als Auftragsarbeit komponierte, weil er den Klang von Flöten hasste? Wussten Sie, dass er im Alter von sechs Jahren seinen ersten Heiratsantrag machte und über ein absolutes Gehör verfügte?

 

Wieder zur Klassik im Allgemeinen: Wussten Sie, dass die kürzesten klassischen Werke nicht länger als heute übliche Hits sind, nämlich zwischen zwei und fünf Minuten lang? Und dass das längste unbedeutende klassische Werk vom französischen Komponisten Erik Satie ist: 18 Stunden, 40 Minuten lang? 180 Noten, 840-mal wiederholt. Die Erstaufführung war in New York, beteiligt waren zehn Pianisten! Das zweit-längste, nun von einem bedeutenden Komponisten: Wagners Oper „Der Ring der Nibelungen“. Sie ist 16 Stunden lang! Und wussten Sie, dass Telemann der fleißigste klassische Komponist gewesen ist, vielleicht sogar der fleißigste Komponist überhaupt? Er schrieb 3.600 Werke. Wussten Sie, dass Händel und Bach im gleichen Jahr geboren sind und beide vom selben Londoner Augenarzt wegen desselben Leidens erfolglos operiert wurden: Beide litten unter Grauem Star? Sie wussten ganz sicher schon, dass es zwei „Ave Maria“ gibt und dass das von Schubert eigentlich „Ellens dritter Gesang“ heißt!? Das andere „Ave Maria“ ist das von „Bach feat. Gounod“, ein erstes Meisterwerk von zwei prominenten Könnern. Natürlich haben Sie gewusst, dass sowohl Mozart als auch Beethoven Wunderkinder waren, Bach erkannte man das erst in den jüngsten Jahrzehnten an.

 

 


 

Unterrichtsmaterial „Outside the Box“

 

Weiter mit dem Thema „Klassische Musik“ als Entertainment für Sie: Bach wurde 65 Jahre alt, Mozart aber nur 35. Und Beethoven komponierte ein Werk „Elegie auf den Tod eines Pudels“. Wagner nannte sein Zwergkaninchen „Söhnchen Fips“ und seinen Papagei „Töchterchen Papo“ und er komponierte oft in historischen Kostümen. Hatten Sie gewusst, dass sich Beethovens Taubheit über 21 Jahre entwickelte und er mit 48 schließlich 8 folgende Jahre ganz taub war? Während dieser Taubheit komponierte er seine 9. Symphonie. Kennen Sie Mozarts kompletten Namen? Klar, von weiter oben. Aber, dass er 14-jährig von Papst Clement XIV. mit dem „Orden vom Goldenen Sporn“ gewürdigt wurde? Sie wussten ziemlich sicher, dass Mozart nicht der Erfinder der Mozartkugel war, und ganz vielleicht, dass sie 99 Jahre nach Mozarts Tod zum ersten Mal angeboten wurde und zunächst „Mozart-Bonbon“ hieß. Bestimmt wussten Sie auch, dass die Familien Wagner und Liszt miteinander verwandt sind und damit zusammen die zweitgrößte berühmte Musikerfamilie der Erde bilden. Wussten Sie, dass Hildegard von Bingen und Clara Schumann die beiden einzigen berühmten klassischen Komponistinnen sind? Sie wussten sicher, dass Bach relativ arm verstarb, Händel dagegen wohlhabend und dass Bach Deutschland nie verließ, aber Händel viel in Europa herumreiste. Wussten Sie, dass Bachs Sohn Carl Philipp Emanuel Bach der Berliner Bach und gleichzeitig der Hamburger Bach war und dass sein zweiter berühmter Sohn, Johann Christian Bach, der Mailänder Bach und gleichzeitig der Londoner Bach war?

 

 


 

Noch mehr Spannendes zum Thema „Klassik“

 

Mein "Unterrichtsmaterial Klassische Musik“ hier bleibt spannend: Wussten Sie, dass die Oper „Nabucco“ vom Italiener Giuseppe Verdi in Ägypten entstand? Und dass Verdi ein Altersheim für Musiker gründete, das es heute noch unter dem Namen „Casa Verdi“ gibt? Dass Johann Strauss, und zwar der Sohn, der Walzerkönig ist, wussten Sie. Aber dass der 160 Walzer komponierte? Seine Lieblingsfarbe war übrigens „aschgrau“ Und … dass der russische Komponist Tschaikowski die einzige Berühmtheit ist, die an Bachs Musik „nichts Besonderes erkennen“ konnte? Wussten Sie, dass das erste populäre Klassikwerk der „Canon in D-Dur“ von Pachelbel ist? Und ich bin mir sicher, dass Sie ganz bestimmt auch das einzige berühmte populäre Klassikwerk von Charpentier kennen: Es ist die Eingangs-Fanfare zum European Song Contest, der Eurovision. Wussten Sie, dass Max Reger meinte, dass Bachs Werke „Anfang und Ende aller Musik ist“ und dass man den Namen Bach singen und mit einem Instrument spielen kann … aber nur in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz? In Ansbach vergaß der Künstler das „b“ auf dem ganz sicher modernsten Bach-Denkmal und so wurde Bach zu „Hach“. Sie haben gewusst, dass Edward Grieg Norweger war und Sousa ein Komponist aus den Vereinigten Staaten!? Ganz sicher wussten Sie auch, dass Haydn die deutsche Nationalhymne komponiert hat und Liszt 1.300 Werke erschuf. Kannten Sie den kompletten Namen von Puccini: Giacomo Antonio Domenico Michele Secondo Maria Puccini? Sicherlich wussten Sie auch, dass nach Bach zwei Asteroiden benannt sind, aber dass auch einer nach Max Reger benannt ist? Wussten Sie, dass Telemann 3.600 Werke komponierte? Und hatten Sie gewusst, welches Werk von Carl Maria von Weber unvollendet blieb? Es ist die Oper „Rübezahl“! Schließlich noch ein abschließender kurioser Fakt in diesem Abschnitt meiner Unterhaltung zum Thema Klassik für Sie: Vivaldi war nebenberuflich auch noch römisch-katholischer Priester.

 


 

Über die Musik in den Raumschiffen Voyager 1 + 2, klassische Komponisten im Gefängnis und die richtige Taste im richtigen Moment

 

Wenn Sie bis hierhin mit Spaß und Begeisterung gelesen haben, dann geht das jetzt noch ein wenig weiter: Der große Johann Sebastian Bach saß ganze vier Wochen wegen "Halsstarrigkeit" im Gefängnis, das wissen Sie sicherlich. Franz Liszt „saß“ dagegen viel kürzer, aber Wagner floh ins Ausland, um einer Freiheitsstrafe zu entgehen. Und Schubert soll sogar wegen einer Komposition, zusammen mit seinen Freunden, eine Weile „hinter Gittern“ verbracht haben. Beethoven zählte jeden Morgen genau 60 Kaffeebohnen für seinen Kaffee ab. Das tat er dann wahrscheinlich auch für die Kaffees, die während des Tages folgten und er titulierte Wind als seinen „Feind“. Dass er nicht weniger als 68-mal umzog: Hatten Sie’s gewusst?

 

Dass die vier Komponisten Bach, Mozart, Beethoven und Strawinsky mit ihrer Musik als einzige klassische Komponisten auf dem Weg zu Außerirdischen sind, ist schon fast Allgemeinbildung, dass aber Bach in meinem "Spaß-Ranking" und mit der Anzahl seiner Stücke auf den Goldenen Schallplatten in Voyager 1 + 2 „gewinnt“? 500 Millionen Jahre sollen diese LPs übrigens halten. Mindestens. Der amerikanische Komponist John Cage komponierte 1952 den Titel „4’33". Dieser Titel besteht aus viereinhalb Minuten Stille, die aber auch länger und kürzer dauern kann!? Kann man diesen Titel denn überhaupt der klassischen Musik zuordnen? Zum Thema Nationalhymnen: Wussten Sie, dass die kürzeste die japanische mit vier Zeilen ist, die längste die griechische mit 158 Versen? Auch die libanesische Hymne ist so kurz wie die japanische. Eigentlich sind alle bekannten Nationalhymnen, für uns – natürlich – die deutsche, die US-Hymne, die britische, die französische, vielleicht auch die italienische, die israelische und die russische, klassische Werke sind? Die deutsche Nationalhymne ist übrigens vom Österreicher Joseph Haydn komponiert. Ob Termiten tatsächlich Holz doppelt so schnell verzehren, wenn sie Heavy Metall hören, kann ich nicht verifizieren und … es hat ja auch nichts mit Klassik zu tun.

 

Wieder ansatzweise ernsthaft: Seine Freunde nannten Franz Schubert wegen dessen Körpergröße und seinen braunen Locken. „Schwammerl“ … er war „der kleine Pilz“. Und apropos Locken: So viele Verehrer wollten eine Locke von Beethoven, dass der sich einen Hund („Pumperl“) zulegte, mit dessen Locken er seine Fans versorgte … immerhin besser, als der Frau eines Freundes ein Haarbüschel einer Ziege zu schenken, was er tatsächlich getan hatte. Ein echtes Beethoven-Haarbüschel gibt’s heute für € 39.000. Mehr Kuriositäten? Gerne: Beinahe wäre das komplette "London Symphony Orchestra" mit der Titanic untergegangen, sie wechselten allerdings kurz vor der Abfahrt das Schiff. Ausgerechnet Rachmaninow war einer der bestbezahlten klassischen Komponisten. Umgerechnet 6 Millionen verdiente er selbst im Jahr 1930, dem Jahr der Weltwirtschaftskrise. Und … nicht Mozart, wie Falco in seinem Hit "Amadeus" sang, war der Superstar und das Rock-Idol seiner Zeit, sondern … Beethoven war das! Er war der Popstar seiner Ära. Als Beethoven beerdigt wurde, nahm die Hälfte der Wiener Innenstadt-Bevölkerung teil, das waren 20.000 Menschen. Die Kinder hatten schulfrei und das Militär organisierte den reibungslosen Ablauf. Ganz zum Schluss noch eine Ermunterung für Ihre Kids, die einmal ein Instrument erlernen wollen oder das bereits tun: Der Thüringer Johann Sebastian Bach meinte, dass Klavierspielen gar nicht so schwer sei. Man müsse nur die richtige Taste im richtigen Moment drücken. 

 

Wenn Sie sich an CDs einfach noch eher herantrauen, als an eine Playlist ... haben wir die "meiste, beste populäre Klassik auf CD fürs Geld" für Sie gefunden. Hier kommen Sie zu den Vorschlägen und dort weiter zum Shop.

 

 


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