Postskriptum (PS) 1: Das Making Of   / Behind the Scenes und André Rieu

 

Er begeistert nur eine winzige Gruppe an Klassik-Fans ... und doch sind das tausende Menschen überall auf der Welt. Für Sie, für uns und für unsere Mission ist aber im Moment nicht von Bedeutung, ob man ihn ablehnt oder ob man seiner Performance begeistert zusehen und zuhören möchte.

Sie mögen André Rieu ganz und gar nicht? Nicht ihn, nicht seine Art, nicht seine Musik und vor allem auch sein "Spaß-Entertainment" nicht? Gut, André Rieu polarisiert ganz besonders! Tausende lieben ihn, aber "richtige" und besonders auch wirklich konservative Klassik-Begeisterte – unabhängig vom Alter – lehnen seine Performance mit Nachdruck ab. Akzeptiert! Diese Abschnitte hier sind die ernsthaftesten auf meiner ganzen Homepage. Meine herzliche Bitte ist: Tolerieren Sie doch einfach mit Ihrem ganz sicher hohen Level an Allgemeinbildung, Wissen und Lebensstandard – alles ist sicherlich mit der Liebe zu klassischer Musik ganz weit oben anzusiedeln – den Spaß vieler Menschen an der anderen, eben populären Interpretation Ihres musikalisch favorisierten Musik-Genres. Und ja, meine Frau und ich gehören inzwischen auch zu dieser Gruppe Menschen, die Rieu so sehr begeistert. Und dann ist dazu richtig: Rieu präsentiert nicht nur solche Musik, die ich als klassisch, populär-klassisch oder als junge Klassik einordne. Das sind nämlich nur geschätzte 60 bis 70 Prozent seines Entertainments. Der "Rest" sind einfach nur beliebte Gassenhauer, die – ganz selbstverständlich mit Recht – von Ihnen nicht einmal in der Nähe klassischer Musik erwünscht sind. Diese 30 bis 40 Prozent an "Heino-Titeln" und Ähnlichem lehnen auch wir beide ab!

 


Bitte betrachten Sie – und das ganz besonders als Musiklehrerin und als Musiklehrer, aber auch als Pädagogin und Pädagoge in allen anderen "Disziplinen" – generell diese Homepage als Chance, Freude an Klassik zu fördern. Also ist unsere Bitte – Renates und meine – geben Sie Ihrem Herzen einen Stoß und lehnen Sie meinen Weg mit dieser Homepage nicht nur wegen unserer Freude an Rieu ab.

 

Ganz im Ernst bin ich der Ansicht, dass eine Liebe zu klassischer Musik – also zur Klassik, wie Sie sie explizit definieren – beinahe nur über einen Weg wie mit Rieus Performance führen kann oder – alternativ – auch mit "seriöserer" Präsentation. Bitte fördern Sie deshalb auch meinen Ansatz mit Ihrer Toleranz. Kinder, Jugendliche und Anfänger werden Rieus Angebot anschließend schon mit ernsthafterer Klassik vergleichen und dann einen Zwischenweg hin und hinein in die Gruppe derer finden, die Klassik ultimativ schön, aber Rieu eben ultimativ unsympathisch oder lächerlich finden und sein Spaß-Angebot als viel "zu seicht" betrachten. Und die meinen, dass es der Präsentation von Klassik-Werken mit höchstem künstlerischem Anspruch nicht gerecht wird. André Rieu polarisiert. Dankeschön!

 

James Last mit seinem legendären "Happy-Sound" war in den 1960er-Jahren für konservative Klassik-Fans, was Rieu heute für dieselbe Zielgruppe ist. Nur war er als Komponist und Bandleader kein Entertainer in diesem Umfang und schon gar kein Spaßvogel wie Rieu. Und der Anteil an Klassik in seinem Repertoire war sehr viel geringer als der des Niederländers. Aber abgelehnt haben konservative Klassik-Fans auch dessen Musik schon damals. Ich allerdings hätte ohne seine Langspielplatten, die meine Eltern hin und wieder anhörten, wohl niemals den Weg zu populärer klassischer Musik gefunden. Bitte sehen Sie meine Website nur als "Vehikel" zu Ihrer berechtigten Ansicht über klassische Musik. Nochmals: herzlichen Dank!

 

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